DINGLER SOLAR WÄRMEPUMPENTECHNIK
Entwicklung und Vertrieb energiesparender Produkte und Systeme

Das Haus 2050 ist weit mehr als ein Plusenergiehaus !

Es ist das Plusenergiehaus mit Elektromobilität, höchster Solareigendeckung im Winter und aktivem Netzmanagement.

Es ist: Unser eigenes Objekt: Energiewende in steter Weiterentwicklung seit 1985.

Exakte Energiebilanzen finden Sie auf Seite 3

Passivhaus, Plusenergiehaus, Sonnenhaus ? Was bedeutet Haus 2050 ?

Eine Gemeinsamkeit eint all diese Hauskonzepte: Sie wollen den durch menschliches Wohnen verursachten Energieverbrauch, für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom vermindern. Dann, den je nach Haustyp, mehr oder minder grossen Restenergiebedarf, durch mehr oder minder grosse Anteile an erneuerbarer Energie decken. Dies ist das positive an allen 3 Hauskonzepten und hebt sie weit ab, vom sonstigen, tagtäglich gebauten, energetischen Altbaubestand von morgen ! Haus 2050  ( Der Name bezieht sich auf das Jahr, in dem die Energiewende vollzogen sein soll ) legt die Messlatte aber noch wesenlich höher. Haus 2050 rechnet zum Hausenergieverbrauch "Wohnen" noch den Energieverbrauch "Leben" dazu. Also: Mobilität, Nahrung, Dienstleistung, Verbrauchsgüter, Investitionsgüter, etc.  Wir nennen sie die "indirekten Energieverbräuche". Beispiel: Mitsubishi hat das Elektroauto  I-MIEV für mich gebaut. Der Ressourcen- und Energieverbrauch hierzu, ist aber nicht der Fa. Mitsubishi zuzurechnen, sondern mir und denen die dieses Auto nutzen !  In der Verbrauchsbilanz von Haus 2050 wird aber nur der Energieverbrauch für das Fahren bilanziert, so wie das für jedes andere Auto auch üblich ist. Für die indirekten Energieverbräuche, werden erstmal die hohen bilanziellen Solarstromüberschüsse von Haus 2050 verwendet. Näheres zur Berechnung der indirekten Verbräuche sind in dem Hintergrundpapier: Wie grün und nachhaltig ist die Energiewende ? zu finden. Desweiteren wird ein Teil der Sommerüberschüsse zur Langzeitspeicherung über "Power to Gas" verwendet und deckt die Winterlücke in der Energieversorgung von Haus 2050. Um das Ziel von Haus 2050 zu erreichen gilt es nun:

1. Den Heizenergieverbrauch des Gebäudes zu minimieren. Das Passivhaus ist hier das Ideal und müsste beim Neubau längst gesetzlich vorgegebener Baustandard sein,zumal es 2016 den 25.Geburtstag feiert. Stattdessen wird von der BAFA, im Jahre 2015 ! mit dem KFW 70 Haus, der energetische Altbau von Morgen gefördert ! Aber dies ist leider nur eine der vielen Absurditäten dieser Energiewende.

2. Durch den Einsatz energiesparendster Geräte, den Haus- und Gewerbestromverbrauch zu reduzieren. In unserem Objekt wurden schon beim Einzug 1989 nur die energiesparendsten Geräte eingesetzt, zB: Liebherr Kühlschrank 0.24 kwh/24 h, Gefriertruhe 160 L 0,45 kwh/24 h. Beide Geräte wären heute nach ca 25 Jahren immer noch A++. Das Gros der Kunden kaufte sie damals nicht ! ....Das rentiert sich nicht...Soviel zur Weitsichtigkeit mancher Wirtschaftlichkeitsrechnung. Ebenso wurden damals alle Pumpen und Ventilatoren mit BLDC Hocheffizienzmotoren eingesetzt.Waschmaschine und Geschirrspüler hängen über kurze dünne Leitungen am WW und das Wasser wird vorwiegend mit Sonne aufgeheizt. Früher mit Solarthermie, heute über die PV-WP.

3. Mit vorwiegend solarer Elektromobilität wird Öl durch Solarstrom vom eigenen Dach ersetzt. Nur kein Auto zu fahren ist umweltfreundlicher. Nur mit einer intelligenten Steuerung aber ohne weitere Technik, kommen bis zu 70% des Strom's übers Jahr, direkt vom Dach in den Tank. Näheres sehen sie unter Energiebilanzen zu Haus 2050. Für 15.000 km/Jahr braucht unser E-Auto Mitsubishi I-MIEV ca. 2250 kwh Strom, das sind im Durchscnnitt 15 kwh/100 km und ersetzt damit ca. 900 liter Benzin mit einem Heizwert von ca. 9.000 kwh ( Im Vergleich zu Kleinkombi mit real 6 L/100 km ) Das E-Auto deckt hier über 87% aller PKW Kilometer ab.

4.Auf der Gebäudehülle erzeugt Haus 2050 nicht nur 100% seines bilanziellen Jahresenergieverbrauchs, sondern mindestens 200% Dieses Ziel ist ohne exotische Technik heute leicht erreichbar wie unser eigenes Objekt zeigt: Bilanzielle Überdeckung von 202% im Jahr 2012, 171% in 2013, 200% in 2014,190% in 2016 .Mit der Systemtechnikänderung Anf. 2016 erhöht sich die Bilanzielle Überdeckung auf 230-250% ! Dabei ist noch zu berücksichtigen dass der älteste PV-Anlagenteil auf dem Dach Baujahr 1988 ist. Mit heutiger Technik läge das nochmal 5-7% höher.

5. Eine hohe bilanzielle Überdeckungsrate ist zwar positiv, aber für sich allein betrachtet noch kein energietechnisch wirklich aussagefähiges Mass !  Das aussagefähigere Mass ist die sogenannte Eigendeckungsrate und diese insbesondere im Winter. Das heisst: wieviel % des gesamten Energieverbrauchs: also Heizung, WW, Haus- und Gewerbestrom, E-Autostrom, wird ab Dach direkt verbraucht, bzw selbst zwischengespieichert und dann verbraucht. Eine hohe Eigendeckungsrate und damit eine hohe Autarkie ist das Ziel. Damit ist aber keinesfalls eine Netzunabhängigkeit gemeint und angestrebt, sondern genau das Gegenteil. Denn das Stromnetz der Zukunft wird von den stark fluktuierenden Energiequellen Sonne und Wind dominiert. Das heisst das dominierende Angebot aus Sonne und Wind ist eine ewige Achterbahn. Die grösste noch bevorstehende technische Herausforderung der Energiewende ist, die Bereitstellung von Reservekraftwerkskapazität, die nur noch wenige Stunden im Jahr in Betrieb ist und dadurch sehr hohe Fixkosten verursacht.Zudem müssten diese Kraftweke, strenggenommen, auch mit regenerativ erzeugtem und gespeichertem Brennstoff betrieben werden, der wiederum viel teurer ist als die direkt genutzte Energie. Also ist das Nutzen von Reservekraftwerken durch viel einfachere und effizientere Wege zu minimieren. Haus 2050 nutzt das Netz und es dient dem Netz ! Haus 2050 verbraucht vorrangig dann Energie, wenn viel Sonne oder Wind ins Netz drückt und versucht seinen Bezug zu minimieren, wenn beide wenig Energie liefern. Wenn die Sonne scheint produziert nicht nur Haus 2050 viel Strom, sondern meist auch die anderen PV Anlagen. Das bedeutet: im Haus 2050 wird jetzt das E-Auto geladen und die überdimensionierte Wärmepumpe produziert jetzt mit voller Leistung Warmwasser und in der Heizperiode auch Heizwärme auf Vorrat. An einem Sonnentag im Winter produziert die Wärmepumpe Wärme für 1-2 Tage. Siehe hierzu die Zahlen über die hohe Winterdeckungsrate von Haus 2050. Das heisst Haus 2050 betreibt aktives Netzmanagement und verhält sich Netzdienlich. Näheres hierzu siehe unter:  simple grid*.