DINGLER SOLAR WÄRMEPUMPENTECHNIK
Entwicklung und Vertrieb energiesparender Produkte und Systeme

Einfach - Sicher - Günstig - Sofort anwendbar

 

KURZINFO:

Ein Pilotversuch am eigenen Objekt

Die Idee:

Die bestehende Rundsteuerinfrastruktur als stabiles und schwer verwundbares Rückrat eines tarifbasierten Netzmanagements zur marktwirtschaftlichen Angebots-Nachfrage-steuerung, in einem Netz das von den schwankenden Energiequellen Sonne und Wind dominiert wid.Die sicherheitskritische IT wird über diese altbewährte Technik gestülpt und dient nur der gleitenden Tarifzuordnug,der Abrechnung,Visualisierung und dem Feintuning.

Hintergründe:

Das Smart Grid ist eine Fata Morgana und wird es nach Expertenansicht noch für viele Jahre bleiben.Die Kosten pro HA bzw Zählerplatz werden eher bei mehreren 100 Euro liegen Die IT Sicherheit bleibt ein grosses Risiko weil: Je wichtiger die IT für die Stabilität des Stromnetzes desto interessanteres Schadensziel für Hacker ,Terroristen,geheime Dienste etc.

Dem smartesten Sicherheitsexperten steht der smarteste Hacker entgegen.

Tatsache ist aber:

Wir brauchen das intelligente Netz weil:

Das Stromnetz der Zukunft von stark fluktuierender Einspeisung aus Sonne und Wind dominiert wird, ja dominiert werden muss.

Während bisher hauptsächlich die Erzeugung an den Verbrauch (Lastgang ) angepast wurde muss jetzt auch der Verbrauch vorrangig an die Erzeugung angepasst werden.Stichwort Demand Side Management. Zu deutsch Verbrauchseitensteuerung. Der Verbrauch wird über den Preis gesteuert. Ist viel Sonne und / oder Wind im Netz wird der Strom billiger und der Kunde kann seinen Verbrauch teilweise in diese Zeit verlagern. Dies geschieht: automatisch,oder automatisch und manuell wie bei uns. Wir machen das in unserem Gebäude mit Elektroauto, Wärmepumpe, Waschmaschine, Spülmaschine, schon so wie es 2050 funktionieren muss. Siehe hier unter Haus 2050 (demnächst Live Online zu sehen). Das Verbrauchsignal ist hier die PV Anlage. Wir machen das noch freiwillig und ohne Preisanreiz und geldwerten Nutzen, da die PV Anlage hier keinen Eigenverbrauchsvorteil bringt. Im EE Netz der nahen Zukunft muss das Signal dann aus dem Netz kommen. Die eigene PV Anlage ist dann dem Grossen Ganzen untergeordnet. Wobei sich nichts daran ändern wird, dass bei viel Sonne das Signal auf "Verbrauchen" stehen wird. Wir brauchen aber nicht nur 1 Signal aus dem Netz, sondern mehrere die unseren Energieverbrauch zeitlich anpassen.

Diese Energiesignale sind automatisch auch Preissignale.

Beispiel:

Signal 1-2: würde bedeuten, dass viel zu viel Sonne und Wind ins Netz drücken .Dieses Signal bedeutet automatisch: der Strom ist jetzt sehr billig ,weil sonst Windanlagen abgeschaltet werden müssten.Mit diesem Signal kann Strom auch kurzzeitig, an wenigen Stunden im Jahr, in E-Heizstäben in Wärme umgewandlt und gespeichert werden, was sonst energetischer und ökologischer Unsinn wäre.Die Wärmepumpe im Haus 2050 ladet den Speicher auch mit schlechterer Effizienz bis zur maximal möglichen Temperatur.

Signal 3-5: bedeutet viel, aber nicht zuviel Sonne und Wind im Netz .Der Strom ist jetzt billig, aber nicht mehr so bilig dass er direktelektrisch verheizt werden soll. Dies ist das Signal für die Wärmepumpe vom Haus 2050 ,dass sie jetzt Wärmeenergie auf Vorrat produziert.Im Gegensatz zum E-Heizstab macht sie aus 1kwh Sonne oder Windsstrom nicht nur 1kwh Wärme sondern 3-6 kwh Wärme ! 3kwh wenn der Wärmespeicher eigentlich schon voll ist und sie ihn nur mit schlechterem Wirkungsgrad weiter laden kann. Aber immer noch 3x besser als ein E-Heizstab.  6kwh wenn der Wärmespeicher noch genug freie Kapazität hat.Ebenso wird jetzt auch das E-Auto auf volle Kapazität geladen etc.

Signal 6: bedeutet dass jetzt das Angebot aus Sonne und Wind und die Nachfrage ungefähr im Gleichgewicht sind.Der Strom kostet jetzt Normalpreis.Haus 2050 verbraucht jetzt nur das momentan notwendige und überlässt das Angebot den anderen Netzteilnehmern.

Signal 7: bedeutet dass jetzt das Angebot aus Sonne und Wind die Nachfrage unterschreitet.Der Strom kostet jetzt über Normalpreis denn jetzt kommt der fehlende Strom erst aus den günstigsten Reservequellen,die aber schon teurer sind als das direkt nutzbare Angebot.Haus 2050 verbraucht jetzt nur das momentan notwendige.

Signal 8-12: bedeutet dass jetzt das Angebot aus Sonne und Wind die Nachfrage immer mehr unterschreitet.Der fehlende Strom kommt jetzt aus immer teureren  Reservequellen.Die Nachfrage sinkt somit automatisch.Haus 2050 verbraucht jetzt nur noch das momentan notwendige.Die Wärmepumpe ist aus.Das Haus wird aus dem Wärmespeicher beheizt.Das E-Auto wird nur manuell zur Beladung angefordert,wenn notwendig.

Signal 13-15:Sind stark progressiv ansteigende Preissignale und geben einen starken Anreiz zum Lastabwurf für den Endkunden, zur akuten Sicherung der Netzstabilität.Hiermit weden die Grossverbraucher im Haus , zB. Wärmepumpe,Waschmaschine,Geschirrspüler, aus dem Netz gedrängt.

Die Umsetzung:

Ein Rundsteuerempfänger mit 4 Relais, der eigentlich für diese Aufgabe viel zu aufwendig gebaut ist, liefert seine Schaltzustände an ein Umsetzermodul ( Kosten 5 Euro ).Die Regelung UVR 16x2, die in unserem Objekt als komplette, freiprogrammierte,kostengünstige Heizungs- und Hausenergiesteuerung dient wandelt dieses Signal dann in obige 15 Signale zur Steuerung der Verbraucher im GebäudeEs wird an der Regelung nur 1 Eingang benötigt ! Ein weiterer mehr oder minder sinnvoller "Smart Home Manager" enfällt.

Aktuelle und nähere Informationen finden Sie bei uns in der Rubrik Haus 2050.

Industrie und Produktion haben natürlich absoluten Vorrang.Sichere Versorgung und Wettbewerbsfähige Strompreise sind ebenso ein Muss ! Aber auch hier gibt es je nach Zweig grosse Potentiale zur Lastverschiebung.

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