DINGLER SOLAR WÄRMEPUMPENTECHNIK
Entwicklung und Vertrieb energiesparender Produkte und Systeme

Wir machen professionelle Energiewende seit 1987 ...

Ein kurzer Blick zurück.

 

1975

Bau des ersten Sonnenkolletors durch Siegfried Dingler.Gebrauchter Flachheizkörper in gedämmter Holzkiste, abgedeckt mit Fensterglas. Der erste Billigkollektor war geboren.
Erwärmung des Badewannenwassers im Direktdurchlauf.

1981

Energie Ministerium Nicaragua: Nach der Sandinistischen Revolution, Mitarbeit am Aufbau eines Labors zur Entwicklung und zum Test angepasster Technologie, im EE-Bereich.
Beschaffung, kostengünstiger und in der BRD teilweise ausgemusterter Messtechnik. Offizieller Vertreter des Energie Ministeriums von Nicaragua bei der Welt Solar Austellung in Brighton England.

1982

Universidad de Costa Rica: Entwicklung und Test eines äusserst kostengünstigen und einfach herzustellenden Solarkollektors nach eigener Idee. Flachkissenkollektor mit schwarzer Rückseitenfolie und transparenter Frontfolie verklebt. Beides produziert in C.R. Holzrahmen zur Formhaltung. Rückseitendämmung aus Reisstroh. Drucklosbetrieb.
Folgeprojekt: Biogas Flachkanalanlage nach eigener Idee als Folienschlauch in modellierter Erdmiete zur Mitvergärung von schwer aufschliessbarem Reisstrohhäcksel.

1983

Bau des 1.Hochleistungsflachkollektors, Sunstripabsorber in hochgedämmtem Alublechgehäuse Frontseite Solarglas und Hostaphanfolie.Aufgestellt im Biergarten der elterlichen Gaststätte. Stillstandstemperaturen von 180°C versetzten die anwesenden "Eingeborenen" immer wieder in ungläubiges Staunen. Damals gabs hier noch Weit und Breit keinen Sonnenkollektor.

1985

Bau Eigenobjekt, EFH mit Gewerbeteil in Ebersbach als Ökosolarhaus (das war damals der energetisch,ökologisch revolutionärste Haustyp). Mit Wärmedämmung weit über den damaligen
gesetzlichen Vorgaben. Entspräche heute ca. KFW 40. Siehe auch unter Haus 2050. Ohne Anschluss ans öffenliche Stromnetz ! 10 Jahre Netzunabhängigkeit mit PV-Wind Inselsystem und Stromaggregat im Winter.
Kleinwind bitte komplett vergessen ! Das Märchen Kleinwind, wird auch 2015, von kenntnissfreien Träumern weitererzählt ! Ohne jegliche belastbare Ertragsprognose !

1996

Anschluss ans öffenliche Stromnetz.Gründe: Die winterliche Leidensbereitschaft wurde etwas kleiner und damit die PV Anlage immer grösser. Somit wuchsen auch die nutzlosen Sommerüberschüsse immer mehr an. Das Symbol gegen AKW hatte durch den Presserummel seine geplante Wirkung als kleiner Stachel im dicken Pelz der Atomriesen erfüllt.
Die Netzeinspeisung war jetzt schon Stand der Technik. Teuer erzeugten, sauberen PV Strom zu verwerfen war unsinnig. Autarkie war gestern.
Ab jetzt wurde eingespeist. Einspeisevergütung: sagenhafte 7 Pfennig / kwh = 3,5 Eurocent ! Keine legale Eigenstromnutzung möglich!

1989

März: Planung, Bau und Inbetriebnahme der ersten Solarstromanlage südlich der Mainlinie und der Ersten im Netz der EVS (heute ENBW). Die erste kwh Solarstrom, die jemals ins Netz der ENBW eingespeist wurde, kam aus Braunenweiler ! Stand September 2015 (26 Jahre) läuft sie noch immer. 20 x Arco M50  = 1kwp. 1x NEG 1200 von WR Pionier Klaus Kölln. Kosten: 20.000 DM. Einspeisevergütung 6 Pfennig = 3 Eurocent / kwh !!  Allein die Geschichte um diese Anlage würde ein Buchkapitel füllen ! Ein Kabarettabend wäre ebenfalls noch dabei.

1989-1992

Provokativ illegale Einspeisung von Solarstrom ( natürlich im Beisein von Presse ) ins öffentliche Netz bei Veranstaltungen zu Energiethemen in der Region. Mit mobiler PV Netzeinspeiseanlage 300 Wp und NEG 500 auf Anhänger.

1990

Erste PV Anlage auf einer kleinen Maschinenfabrik in der Region.Enweihung mit Presse und Prominenz Leistung 500 Wp ( Nein keine kwp ! )

1991

Start des 1000 Dächer Programms. Von den 1000 haben wir zwischen 1991-1993 14 Stück gebaut ! Alle heute noch in Betrieb! Liefern Erträge von 850-950 kwh/Jahr. Kein Ersatzmodul geliefert. Ca. 14 UFE NEG xxx und 5 Solwex xxx ( Karschny Elektronik ) WR`s. Kein WR getauscht !  An den UFE NEG´s : 3 Steuerkarten getauscht. An den Solwex: keine einzige Störung !
Zum Vergleich: Von den ab ca. dem Jahr 2000-2008 verkauften ca. 800 WR der grossen Herstellermarken, haben wir bis dato ca 130 Geräte getauscht !!

1990-1992

Projektierung und Ausführung mehrerer kleiner PV Inselprojekte für das BMFT ( damals Bundesministerium für Forschung und Technologie ) / ZfS.

1990-1995

Beratungs und Vortragstätigkeiten zu den Themen Niedrigenergiehäuser (mit fachlicher Unterstüzung des IWU Prof. Dr. W. Feist und des EUZ), energiesprender Haustechnik, Solarthermie, PV etc. für Bauherren, Vebände, Initiativen, Fertighaushersteller, etc. (Architekten waren bis auf wenige Ausnahmen energetisch Beratungsresistent )
Initiative für den Bau der ersten Niedrigenergiehäuser in den Landkreisen SIG, BC, mit fortschrittlichen Baufrauen/ herren, teilwese gegen den erbitterten Widerstand Ihrer schockierten Architekten! Das NE Haus war die Mutter des Passivhauses, aber das Passivhaus war noch nicht geboren. Komplette Heizungs, Lüftungs und Solarplanung für über 50 NE-Häuser.

1990

Planung, Ausschreibung und Inbetriebnahme der 1.Gasbrennwertanlage im Landkreis Sigmaringen mit Sondererlaubnis !! des Landratsamtes.

1991

Planung, Ausschreibung und Inbetriebnahme der 1.Gasbrennwertanlage im Landkreis Biberach mit Sondererlaubnis !! des Landratsamtes.

1991

Projektierung und Ausführung mehrerer kleiner PV Inselprojekte für das BMFT ( damals Bundesministerium für Forschung und Technologie ) / ZfS.

1991

1.Prototyp einer elektronisch geregelten Frischwasserstation.1. FW Station mit Torpedoströmungsschalter und ultasschnellem WW-Fühler in Europa. Geregelt über eine modifizierte DZR 22 von TA. Verkauf der Entwicklung an einen grösseren Hersteller. Weiterentwicklung der Technik, hin zu einer schnelleren Regelung durch die Fa.TA und Feldtests durch uns. Nach Fa.Sandler war dies das 2. FW System in der BRD.

1991

Erste Externe Varioflow (matched Flow) Solarschichtladetechnik auf dem Markt mit der neuesten Drehzahlregelungstechnik von TA.

Diese Technik haben wir laufend perfektioniert und heute auf unsere Wärmepumpentechnik angepasst. Dazu bedarf es aber eines entsprechenden Kältekreisaufbaues.

1992

Geförderte Auftragsentwicklung: Holzbrennwertkessel (Holzvergaserkessel mit Abgaskondensation).Komponenten: Hochentwickelter 30kw Serien Holzvergaserkessel eines grossen Markenherstellers, modifiziert und erweitert mit BOMAT Abgaswärmetauscher zur  Abgaskondensation. 2 Abgaswege: Bis zum stabilen Abbrand über den konventionellen keramischen Kamin. Dann Umschalung auf Kondensationsbetrieb und Abgasweg auf Kunstoffrohr !! über Dach. Als grösster Risikofaktor galt die Veraschung (ohne Zyklon etc) und die Verteerung des Abgaswärmetauschers. Dies war aber völlig problemlos. Schon in der 1. Heizperiode wurden ca. 500 Liter Kondensat (Holzessig) gesammelt ! Energetischer Mehrgewinn je nach Holzfeuchte 30-50% !! Anlage 5 Jahre mit Sondergenehmigung im realen Alltagsbetrieb. Leider keine Kommerzialisierung, da Energie zu billig und die Technik für den allgemeinen Markt nicht narrensicher genug.

Ab ca. 1995

Komplettes Ende der eigenen Installationstätigkeiten und Vertrieb von eigener und zugekaufter Solartechnik an Fachpartner incl. Planungsleistungen und Systemfunktionsgarantie.

1996

Lieferung der 1. grossen Frischwasserstation für 65 Wohneinheiten incl. 4200 l Puffer, 120 m² Solaranlage, externe Varioflow Solarschichtladestation.

1996-1998

Lieferung der kompletten Systemtechnik für mehrere sogenannte Sonnenhäuser mit 25-50 m² Kollektorfläche. Puffervolumen 10.000-25.000 Liter, Frischwassersystem etc. incl.
Systemfunktionsgarantie.

Seit 2011

Wärmepumpenentwicklung. Vom überzeugten Gegner der mit  Atom und Kohle betriebenen Wärmepumpe, hin zum differenzierten Enthusiasten der mit EE betriebenen Hocheffizienzwärmepumpe. Effizienzmässig stehen heute 95% aller WP auf dem Stand, auf dem die Solarthermie im Jahre 1990 stand.
Das muss sich schnell ändern. Das Potential ist vorhanden. Wie sie sehen versuchen wir hierzu einen kleinen Beitrag zu leisten.
Weiterentwicklung unserer Solewasserwärmepumpe mit jetzt schon überragender Effizienz bei der WW Bereitung.
Entwicklung/ Weiterentwicklung der weltweit effizientesten Luft-Wasserwärmepumpe.


Siegfried Dingler